Segwaypolo?

Segwaypolo?

Ja, sowas gibts! So ähnlich, wie Pferdepolo – nur halt one Pferd…

Generell gilt ein Regelwerk das vor Verletzungen und technischen Defekten schützen soll – die Spielfeldgröße entspricht ungefähr einem halben Fussballfeld (offiziell ca. 60×40 Meter), mit einer gewissen Ausrollzone rundherum.

Normalerweise spielen 5 gegen 5 Spieler*innen, gespielt wird mixed: Männlein/weiblein/divers zusammen in einer Mannschaft (im folgenden Text wird die männliche Schreibweise genutzt, wir bitten um Verständnis) mit einem „letzten Mann“ als Torwart, der sich als einziger in einer Schutzzone (Goalzone) vor dem Tor aufhalten darf.
Fährt ein weiterer Spieler dort hinein, oder versucht, einen darin befindlichen Ball zu spielen, wird abgepfiffen: War es ein Stürmer gibt es nur einen Freistoß – war es ein Verteidiger, gibts einen Penalty (Elfmeter)…

Geht ein Ball ins Seitenaus wird „eingeschossen“, ähnlich wie bei anderen Sportarten: Beim Segwaypolo darf der einschießende Spieler einen Mitspieler anspielen, direkt aufs Tor schießen, oder auch den Ball antippen (der Ball sollte danach ca. 30 bis 50 cm rollen) und dann selbst damit weiterfahren.

Auch für einen Freistoss gilt: Schießen, passen, oder vorlegen und selber weiterspielen…

Wird der Ball vom Verteidiger oder Torwart ins Toraus gelenkt, wird eine Ecke (Corner) ausgeführt: Ähnlich wie beim Hockey aber von einem festen Punkt auf dem Feld ca. 15 Meter entfernt vom Tor und nicht „aus der Ecke“ – direkte Torschüsse sind auch bei der Ecke möglich, der ausführende Spieler darf aber ebenfalls passen…

Ein Abstoß vom Tor geschiet außerhalb der Goalzone und wird vom „Torwart“ selbst (gefährlich bei Abprallern, da er recht weit vom Tor weg ist) oder auch von einem seiner Mitspieler gemacht: Hier gilt ebenfalls wieder entweder weit abschlagen, oder antippen und selbst mit dem Ball fahren.

Bei Abstoß, Einschuss, Freistoß und Ecke müssen die gegnerischen Spieler einen Mindestabstand zum ausführenden Spieler einhalten.

Eigentlich ist Segwaypolo ein kontaktloser Sport: Bei Berührung von Körperteilen, oder Fahrzeugen wird abgepfiffen.

Fouls sind neben dem „Wegabschneiden“ z.B. auch wenn man das Mallet zu dicht vor den fahrenden Segway eines Gegners platziert (Sturzgefahr)!

Durchaus erlaubt sind auch leichte(!) Schläge mit dem eigenen Mallet unter(!) das des Gegners (von oben auf das Mallet des Gegners ist hingegen streng verboten!), um dieses aus der korrekten Schlagrichtung abzulenken.

In der Realität gint es dann schon gelegentlich mal kleine Rempler, aber das erhöht manchmal auch den Spaß an der Sache – denn wir können ja alle richtig Segway fahren 🙂

Hier ein Link zu den offiziellen Spielregeln…